Das Album - Der Träumer
Jetzt erhältlich (begrenztes Kontingent)

Schacka & Söhne - Der Träumer
Oder: ”Mit drei Akkorden um die Welt”

Schmallenberg, Hochsauerlandkreis. Vier Jungspunde und ein alter Hase aus dem Sauerland hatten einen Traum: Eine Rock ’n‘ Roll und Blueskapelle, mit erdigen ”derbdeutschen” Texten. Das Ergebnis: Die Band ”Schacka & Söhne”. Die Konsequenz: Das Album ”Der Träumer”. Das erklärte Ziel: Mit drei Akkorden um die Welt. Mit diesem Credo belächeln die Bandmitglieder die Tatsache, dass sie allesamt Hobbymusiker sind. Im Januar diesen Jahres, betrat somit eine recht außergewöhnliche Bandformation die Bühne des Sauerlandes.

Kultwirt und Sauerländer Urgestein Josef ”Schacka” Mönig, entdeckte schon in äußerst jungen Jahren seine Liebe zur Bluesmusik. Während in den Siebzigern die Dorfjugend aufgebrezelt zur monatlichen Kinderdisco aufbrach, saß er lieber Zuhause und hörte alte Schallplatten der Legenden des Chicago-Blues. Oft spielte Josef zum ”Playback” seiner Platten stundenlang auf dem Klavier oder der Mundharmonika die Musik, die ihm von da an soviel bedeuten sollte. Der langgehegte Traum von einer eigenen Blues und Rock ’n‘ Roll Band, sollte sich allerdings erst viele Jahre später erfüllen.

Die jetzigen Bandmitglieder, trafen in Schacka‘s Schmallenberger Kneipe zufällig aufeinander und brachten, aus einer Bierlaune heraus, den Stein ins Rollen. Schon wenige Tage später trafen sich die Jungs, um ganz ungezwungen in einem Wormbacher Keller zu musizieren. Das machte Spaß und klang auch noch gut. Die Chemie stimmte auf anhieb und der Entschluss stand fest: ”Jetzt ziehen wir es durch!”. Die Band ”Schacka & Söhne” war geboren. Josef ”Schacka” Mönig zeigte sich zunächst nicht besonders angetan vom neuen Bandnamen, da er ihn ”als alten Sack” degradiere. Er wurde überstimmt und fügte sich als guter Demokrat der Mehrheit.

Die Mitglieder der neuen Formation sind durchweg erfahrene Hobbymusiker, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Ob Gastronom, Tontechniker, Elektroinstallateur, Tannenzüchter oder BWL Student, beruflich haben die Jungs aus dem Sauerland nichts gemeinsam. Gitarrist Yannick ist 19, Bassmann Dennis 32 und Sänger und Mundharmonikaspieler Josef ist 48 Jahre alt. Schlagzeuger Benedikt schneidet Weihnachtsbäume auf die richtige Größe, und Gitarrist Janis Fernsehsendungen auf die richtige Länge. Ein bunter Haufen also, den die Leidenschaft zur Musik verbindet.

”Schacka & Söhne” spielen erdigen Blues und knackigen Rock ’n‘ Roll mit ausschließlich deutschen Texten, die aus der Feder von Frontmann Josef stammen. Was die Musik angeht, so erarbeitet jedes einzelne Mitglied Ideen oder Melodievorschläge. Die abwechslungsreichen Songs erzählen auf derb-humorvolle Weise Geschichten aus dem prallen Leben und drücken die Liebe der Musiker zu ihrer Heimat aus. Der kultige ”Sauerland Blues”, z.B. ist eine humoristische Homage an das Land der Tausend Berge und beinhaltet einige Charakterisierungsversuche, die stets mit einem Augenzwinkern zu verstehen sind: ”Ob Schützenfeste oder Erntedank, der Sauerländer hat den Tiger im Tank, stinkreiche Bauern pflügen morgens das Feld und nachts am Tresen versaufen sie ihr Geld”, heißt es da.

Obwohl die Band erst einige Monate zusammen ist, erscheint im August bereits die erste eigene CD produziert von Bandmitglied Janis Schäfer. Die Aufnahmen wurden in einem Elsper Tonstudio realisiert, quasi mitten im Wald. Janis Schäfer meint: ”Musik muss dort aufgenommen werden, wo sie entsteht. In unserem Fall kommt daher kein Hochglanztonstudio in einer größeren Stadt in Frage. Es muss das Sauerland sein. Das macht die CD so authentisch. Wer ”Schacka” kennt, weiß was auf ihn zukommt - und das macht, wie ich finde, beim Hören richtig Spaß.”

Für die Band geht mit dieser CD ein langersehnter Wunsch in Erfüllung, daher trägt sie den Titel ”Der Träumer”. Musikalisch erwarten den geneigten Hörer sehr vielseitige 37 Minuten. Der Tonträger reicht von bodenständigem Blues, über dynamischen Funk und Rock ’n‘ Roll bis hin zu gefühlvollen Balladen und reizt beim Anhören immer wieder die Lachmuskeln.